26 April, 2010

Rezept | Dal aus Mungbohnen

Nein - es ist nicht die Frühjahrsmüdigkeit die so lange, viel zu lange, auf den nächsten Eintrag warten ließ.
Viele neue Ideen und Taten aber bringt der Frühling mit sich, Fotobeweise folgen! Und damit auch die entsprechende Energie vorhanden ist stelle ich Euch hier mal mein Lieblingsrezept vor. A Tribute to Linsen Teil II !
Ayurvedische Küche ohne Mung Dal (geschälte, gelbe Linsenhälften) ist quasi undenkbar!


- Mung Dal 1 Tasse (gelbe geschälte Mungbohnen)
- Kreuzkümmel, Koriandersamen, Anis, Ajwain mörsern (oder gemahlen)
- 1 kl. Stck. Ingwer frisch, Knoblauch, Zwiebel, Chilli klein gehackt
(Menge nach Geschmack)
- Ghee (geklärte Butter/Butterfett alternativ Öl)
- Ingwerwasser (oder Wasser oder Gemüsebrühe) 3-4 fache Menge vom Dal
- Kurkuma (Pulver)
- Methiblätter (getrocknete Bockshornkleeblätter)
- Asafoetida (Hing) 1 MPs. (sehr bitter daher vorsichtig dosieren)
- Koriander oder Petersilie frisch gehackt
- Zitronensaft einer halben Zitrone

ZUBEREITUNG:

Ghee in einem großen Topf erhitzen und die gemörserten Gewürze anrösten. Fein gehackten Ingwer,  Knoblauch, Zwiebel und Chilli dazu.

Die gewaschenen Linsen und Kurkuma hinzufügen und kurz mitschmoren lassen. Mit der 3-4fachen Menge Ingwerwasser auffüllen und aufkochen lassen.

Auf kleiner Hitze mind. 50 Minuten köcheln lassen, bei Bedarf warmes Wasser nachfüllen.

Nun den Dal lange rühren, so dass er schön sämig wird. 
Eine Prise (sehr wenig) Asafoetida hinzufügen und mit Salz und etwas Zitronensaft abschmecken.

Vor dem Servieren frisch gehackte Korianderblätter untermischen.

* Alle oben genannten Gewürze sind im Asialaden und viele auch im Bioladen erhältlich. Wenn ihr einige davon nicht mögt oder zur Hand habt probiert es trotzdem mal ohne, es ist wirklich lecker.
** Mit etwas mehr Flüssigkeit lässt es sich auch zu einer leckeren Suppe kochen

Guten Appetit!!

07 März, 2010

Girls, Schirmchendrinks und Schokofondue

Meine junge Lieblingsnachbarin hat gestern ihren 10-jährigen Geburtstag gefeiert. Aber es gab keine herkömmliche Party, Kinobesuch oder Sonstiges, sondern das Programm war:

3 Freundinnen wurden geladen und dann hieß es rein in die neuen Schürzen und ab an die Töpfe.

Ein 3 Gänge Menü war geplant und nun wurde fleissig geschnippelt, geschnattert, geraspelt, abgeschmeckt, gerührt, püriert und ...lieber noch mal probiert. Ein köstlicher Erdbeer-Himbeer Aperitiv wurde gezaubert, dann folgten Rote Beete Puffer, Orangenhühnchen und Erbsenpüree.
Bei der ausgedehnten Diskussion um Schirmchenfarben, Dekoartikel, Frucht-Arrangements und deren bestmöglichen Aufteilung, zwischenzeitlicher Liebesbekundungen und Umarmungseinheiten des so süüüüüüüüüßen Emilio gegenüber, war auch La Chefköchin teils nah am Rande ihrer Möglichkeiten.
Nach 3 aufregenden Stunden aber war es vollbracht - ein wirklich leckeres Menü!! Die Gäste sind eingetroffen und haben dank Odile's liebevoll gestalteter Tischkärtchen gleich ihren Platz gefunden.
Hmm war das lecker! Doch das Highlight des Abends war wohl mit Abstand das Schokofondue, yum!! Schokoverschmierte Münder, Art Chocolat auf Körperteilen und Klamotten und ein blitzeblank leer geschleckter Fondue-Topf liessen da keine Zweifel offen!!!
Mädels- das war toll!
Und weil er so süüüß war - als Abschluß das Portrait eines schlafenden Stars nach einem aufregendem Teenie-Groupie-Tag...zzzzzzzz

22 Februar, 2010

Kochkurse und viele Bilder


Diesen Samstag um 12.00 geht es weiter mit leckerer Kocherei. Es sind noch ein paar Plätze frei zum nächsten Kochkurs - Meldet Euch an unter www.miricholy.com. Alle Details findet ihr ebenfalls dort.
Nun ein paar Impressionen des letzten Kurses - wir haben viele leckere Sachen gekocht und es hat sehr viel Spaß gemacht!!
Fidan- danke für die tollen Fotos!





18 Februar, 2010

Morgens halb Zehn in Deutschland

Oder aber wie heute, morgens halb sieben in Hamburg. Das übliche Programm: Aufstehen, warm Duschen und eine Runde mit Hund durch den Wald spazieren. Meist ist dies ein prima Start in den Tag und danach bin ich dann auch wirklich wach. Der unendliche Winter mit seinen Temperaturen läßt die Laune aber ein wenig gefrieren und steigert den Bedarf an Wärme. Also, raus aus Klamottenschichten und rein in die Küche, schnell einen wamen Tee kochen.
Zum Frühstück gibt es heute ebenfalls was Warmes, aus auyurvedischer Sicht ist dies eh das Beste. Dem Körper warme Nahrung zuzuführen hilft ihm, diese schneller und mit weniger Energieaufwand optimal zu verwerten. Ist das Essen bereits auf Körpertemperatur, erübrigt sich der "Aufwärm-Prozess".

Ich koche mir Amaranth-Brei. Dies ist denkbar einfach, geht schnell und quasi von ganz allein und ist sehr lecker.

Eine Tasse Amaranthkörner und mind. die 2fache Menge Wasser in einem Topf erhitzen. Z.B. kleingeschnittenen Apfel, oder getrocknete Datteln hinzufügen, etwas Kardamom dazu und alles ca. 30 Minuten köcheln lassen.
Dann mit Ahornsirup abschmecken und fertig ist das warme Frühstück.
Guten Morgen!

16 Februar, 2010

Chai - lecker, süß und warm

An allen Plätzen Asiens, die ich bisher besucht habe, konnte man Chai bestellen. Es gibt ihn in den unterschiedlichsten Variationen, er wird in kleinen und großen Gläsern, Bechern oder Schälchen und sogar in Plastiktütchen mit Strohhalm gereicht.
Immer aber handelt sich hierbei um einen warmen Gewürztee, mit Milch und viel Süße.
Die ayurvedische Chai Variante schmeckt mir am besten, da sie viele leckere Gewürze enthält. Diese Gewürze verleihen dem Chai sein spezielles süßes, anrengend, leicht scharfes Aroma. Ebenfalls sorgen sie für eine gute Bekömmlichkeit des Tees.
Wasser (2/3) und Milch (1/3) in einen Topf füllen.
Ein Stück Ingwer schälen und etwas quetschen, so das der Saft austreten kann. (Z.B. einmal vorsichtig mit einem harten Gegenstand drauf schlagen). Einige Kardamomkapseln, 1 Zimtrinde (oder Zimtstange), wenige schwarze Pfefferkörner, Nelke, Pimentkörner und Fenchelsamen mit in den Topf tun und alles aufkochen lassen. Viel Jaggery Zucker oder braunen Zucker hinzufügen und alles ca. 10 Minuten köcheln lassen.
Dann den Tee absieben, er hat nun ein intensives Aroma und ist schön süß.

Je nach Geschmack kann auch etwas Schwarztee, Grüner Tee oder Roiboos Tee mit aufgekocht werden.

04 Februar, 2010

Fast Food à la Ayurveda

Gerade abends, wenn wir von der Arbeit nach Hause kommen und Hunger haben, soll es meist möglichst nur noch schnell gehen.
Ein Käsebrot schmieren, die Fertigpizza in den Ofen schieben oder der Griff in die Chipstüte - ja das liegt zeitlich alles noch im Rahmen.
Mit gesunder Ernährung oder Geniessen und Verwöhnen hat dies allerdings nicht mehr so viel zu tun.
Aber es geht auch anders. Wirklich lecker, frisch, warm und energiereich und mit einem Arbeitsaufwand von maximal 5 Minuten.
Ein Beispiel hierfür gab es gestern abend bei mir: Süßkartoffel in Soja aus dem Ofen


Den Ofen auf ca. 180 Grad vorheizen.
Eine Süßkartoffel schälen und in große Stücke (4-5 cm) schneiden. Koriandersamen, etwas Kreuzkümmel und Pfeffer und frischen Rosmarin im Mörser mahlen. Olivenöl und Sojasoße in gleichen Mengen mischen, die gemahlenen Gewürze hinzufügen und mit Ahornsirup und ggfl. Salz abschmecken.

In einer Schüssel die Marinade mit den Süßkartoffeln mischen, so das diese gleichmäßig bedeckt sind.

Alles in eine ofenfeste Form füllen und in den heißen Ofen schieben. Ca. 20 Minuten backen, bis die Süßkartoffeln schön weich sind und aussen leicht gebräunt. Die süßen Kartoffeln bekommen durch die Sojasoße und den Ahornsirup einen angenehmen süß-salzigen Karamellgeschmack.

Eine leckere Variante: Statt Süßkartoffeln Hokkaido Kürbis nehmen, diesen einfach waschen, Kerne entfernen und ebenfalls in Stücke schneiden. Sehr praktisch bei dieser Kürbisart ist, dass er mit Schale gegessen werden kann.

Diese Wintergemüse sind im Kühlen und Trockenen gelagert relativ lange haltbar, d.h. beim nächsten Einkauf einfach schon mal mitnehmen und wenn es dann mal schnell gehen soll, ist alles schon da. Keine Planung, kein Gang zum Supermarkt.
Ebenso gilt für die Gewürze und Kräuter, je frischer desto nahrhafter und reicher an Aroma. Frisch gemahlene Samen besitzen ebenfalls noch ein viel intensiveres Aroma als bereits fertig gemahlene Gewürze. Einfach mal ausprobieren und den Unterschied schmecken.

23 Januar, 2010

Termine für Kochkurse - Probieren geht über Studieren!

Sie sind da: die Termine für meine nächsten Kochkurse.

Was wird gekocht? Ayurvedisch natürlich!

Wir werden ein leckeres Menü kochen, bestehend aus Vorspeise, vegetarischen Hauptspeisen, Dal, Reis und einem leckeren Dessert. Es werden Chapatis gebacken und wir erstellen unser eigenes Ghee.
Wir starten mit einer kleinen, theoretischen Einführung in die Lehre des Ayurveda.
Ich erzähle von den Grundsätzen der ayurvedischen Ernährung, günstigen und ungünstigen Lebensmitteln und deren Kombination.
Kräuter und Gewürze -  die Basis der ayurvedischen Kochkunst. Welche gibt es, wie sehen sie aus - und vor allem - wie schmecken sie? All das werdet ihr erfahren, denn in diesem Fall heisst es nun wirklich: Probieren geht über studieren!

Die Termine sind:
Samstag, 27. Februar 2010
Samstag, 13. März 2010
Samstag, 27. März 2010
Sonntag, 11. April 2010
Sonntag, 25. April 2010

Uhrzeit: 12.00h bis ca. 16.30 h
Kosten pro Kursteilnehmer: € 85,-

Im Preis enthalten sind Getränke wie Wasser, Ingwertee, sowie Wein und Kaffee zum Essen.
Anzahl der Kursteilnehmer mind. 8 Personen bis max. 12 Personen


Bitte meldet Euch an unter: kochen@miricholy.com










Die Kurse finden statt in den schönen Event -Räumen  
in der Arnoldstrasse 47, 
22763 Hamburg-Ottensen
(FUH Veranstaltungsraum)





16 Januar, 2010

Rezept | Beluga Linsen mit Süßkartoffelmus und Feldsalat

Heute gibt es ein leckeres Rezept, passend zur Jahreszeit mit saisonalem Gemüse.
Beluga Linsen mit Süßkartoffelmus und Feldsalat





Für die Linsen
150 gr. Beluga Linsen
1/2 Fenchel, 1 kl. Pastinake - in kl. Stücke geschnitten
100 gr Wirsing in feine Streifen geschnitten
Thymian, Ajwain, Kreuzkümmel - je 1/2 TL gemahlen
1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 1-2 Chilli - klein gehackt
Ghee (reines Butterfett) 2 EL
Feldsalat

In einem Topf 2 EL Ghee (reines Butterfett) erwärmen.
Die Gewürze mörsern und zusammen mit dem kleingehackten
Knoblauch, der Zwiebel und dem Chilli etwas anschmoren lassen.
Fenchel und Pastinake in kleine Stückchen schneiden und mit anschmoren.
Nun die Linsen hinzufügen und mit der 3fachen Menge Brühe oder Wasser auffüllen und zum kochen bringen.
Alles köcheln lassen bis die Linsen weich sind, nach ca. 15 Minuten den Wirsing hinzufügen, evtl. etwas warme Flüssigkeit nachfüllen.
Eine Msp. Asafoetida (Hing) hinzufügen und mit Salz und Pfeffer aus der Mühle abschmecken.

Für das Süßkartoffelmus
Süßkartoffeln
Salz
Ghee
frisches Basilikum

Süßkartoffel schälen und in große Stücke schneiden. In Salzwasser weich kochen und dann abgiessen.
Etwas Ghee und klein gehacktes frisches Basilikum hinzufügen und mit einem Kartoffelstampfer oder Rührgerät zu einem Mus verarbeiten.

Den Feldsalat gründlich waschen und trocknen.
Auf einem Teller anrichten und die Linsen auf den Salat füllen. Alles mit etwas hochwertigen Balsamico Essig und Olivenöl beträufeln. Das Süßkartoffelmus daneben anrichten und servieren.

Die Mengenangaben sind ungefähr bemessen für 2-3 Portionen.


Die Gewürze.
Wahrscheinlich hat nicht jeder alle o.g. Gewürze im Regal stehen, vor allem Asafoetida und Ajwein gehören eher nicht zu den gängigen Gewürzen der nordeuropäischen Küche.
In der ayurvedischen Küche werden sie aufgrund ihres Geschmackes und ihrer Qualitäten sehr gern und häufig benutzt.

Asafoetida (Hing) hat einen sehr intensiven, scharfen und bitteren Geschmack. Es kann als Knoblauchersatz benutzt werden, aber sollte aufgrund seiner bitteren Eigenschaft nur in sehr kleinen Mengen verwendet werden. Es ist sehr verdauungsfördernd und hilft gut bei der Verdauung von Hülsenfrüchten und schweren Gemüsen wie z.B. Kohl oder Paprika.


Ajwain, auch indischer Thymian genannt, hat einen sehr milden und aromatischen Geschmack. Es schmeckt leicht bitter und scharf und wirkt ebenfalls verdauungsfördernd, ist appetitanregend und blutreinigend.


Die Gewürze sind im Asia Laden erhältlich und auch in einigen Reformhäusern.

15 Januar, 2010

A Tribute to Linsen

Linsensuppe. Erbsensuppe. Eintopf.
Es gibt so einige Kindheitserinnerungen ans Essen, die bei Weitem nicht so gut abschneiden wie z.B. Eiskonfekt, Mini Milka oder einfach simple Pommes.
Ja und heute - was ist anders?  Die Favoriten von damals - naja,  schlecht sind sie nach wie vor nicht...
Aber ganz ehrlich - Erbsensuppe gehört auch heute noch nicht zu meinen Lieblingsgerichten. Und ich glaube das bleibt wohl auch so.
Ja und der Eintopf - klar doch, Gemüse in (fast) allen Variationen und ein heisser, frischer Eintopf - gerade bei diesen Temperaturen - ist einfach unschlagbar.
Da bleibt noch die Linse. Nee, auch die war nie so wirklich meins...
ABER ich habe meine Meinung geändert - UND es gibt gute Gründe dafür!

In der Ayurvedischen Küche sind Linsen absolut nicht wegdenkbar. Gleich nach Reis gehören Sie zu einem der wertvollsten Lebensmittel überhaupt, und das mit gutem Grund. Linsen sind die Eiweißträger überhaupt und tragen damit sehr zu einer ausgewogenen Ernährung bei. Viele Anhänger der Ayurvedischen Küche sind oftmals Vegetarier (aus spirituellen, kulturellen oder monetären Gründen oder aufgrund der Qualität und Quantität von Fleisch an sich). Fleisch ist bekannt als ein hervorragender Eiweißträger, aber kann u.a. durch den Verzehr von Linsen und anderen Hülsenfrüchten gut kompensiert werden.
In der ayurvedischen Küche gibt es seit jeher unzählige Rezepte für Linsengerichte jeglicher Art. Und alle die ich bis heute probiert habe waren richtig lecker! Ohne direkt weiter darauf einzugehen zähle ich nur einige der Linsenarten auf die ich kenne oder von denen ich gehört habe, sicherlich gibt es noch viel mehr:
Mungbohnen, rote Linsen, Berglinsen, gelbe Linsen, Urad Dal, grünen Linsen, Tellerlinsen, Beluga Linsen, blonde Linsen, Champagner Linsen, Toor Linsen, Puy Linsen...

Und all die ganze Linsen-Verherrlichung passiert natürlich aus aktuellem Anlass - denn heute gab es ein sehr leckeres Mittagessen, bestehend aus Beluga Linsen mit Fenchel, Süßkartoffelmus und Feldsalat.

Das Rezept mit Bild folgt im nächsten Beitrag.

14 Januar, 2010

...recommended by Ayurveda.

Ayurveda hat seinen Ursprung in Indien, und bedeutet aus dem Sanskrit (Urform der Sprache aus der sich u.a. auch die Indischen Sprechen entwickelten) übersetzt "Wissen vom Leben zu haben".


Dieses Wissen wird seid Jahrhunderten von den Weisen, Philosophen und Forschern weitergegeben. Es ist eine undogmatische Lehre, die sich immer weiterentwickelt und alle universellen Kräfte und Dinge mit einbezieht.
Im täglichen Leben, in der Ernährung, im menschlichen Körper, auf spiritueller und geistiger Ebene - in allen universellen Aspekten. Die Philosophie besagt, was immer im Universum vorhanden ist, ist auch in jeder einzelnen Zelle vorhanden, und umgekehrt.


Ayurveda beschreibt die Qualität und die Wirkung von Dingen.
Im Bezug auf Ernährung und Gesundheit bedeutet dies, alles was wir zu uns nehmen hat eine Auswirkung auf unseren Körper und damit auf unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit. Die Qualität und die Eigenschaften von Lebensmitteln, Kräutern und Gewürzen sind ausschlaggebend für ihre medizinische Wirkung.


Das Ziel einer ausgeglichenen ayurvedischen Ernährung ist es, den Gesunden gesund zu erhalten und den Kranken zu heilen. Nichts ist frei von einer medizinischen Wirkung und alles was eine Krankheit heilt, ohne eine Neue zu produzieren, gilt als Medizin.


Natürlich ist all dies nur ein minimaler Auszug der Ayurvedischen Lehre und soll einen kleinen, ersten Einblick geben in dieses großartige Wissen.
Ich möchte vor allem hier auch zeigen, wie Ayurveda sich ins praktische, tägliche Leben ganz einfach integrieren lässt. Ohne komplizierte Regeln, Verhaltensweisen oder sonstigen Sachen die keinen Spaß machen.
Mein Lehrer, ein indischer Ayurveda Arzt, hat es gleich in der ersten Unterrichtsstunde auf den Punkt gebracht:


"Everything that is good for you or makes you happy is recommended by Ayurveda."